Inhouse Anfrage


Man könnte die Frage in der Überschrift auch anders formulieren, nämlich:

Ölspur! ...was tun?

Sobald es um die Beseitigung von Ölspuren oder Umweltschäden geht, wird es für den Träger der Baulast, vor allem für seinen Vertreter am Ort des Geschehens schwierig. 

Vorab in aller Deutlichkeit: Ein Ölschaden ist keine Bagatelle!

Die Behandlung solcher Schäden erfordert heute umfangreiche technische Kenntnisse und einiges Hintergrundwissen, will man sich nicht der Gefahr aussetzen, auf seinen Kosten „sitzen“ zu bleiben,oder später gar für Folgeschäden in die Haftung genommen zu werden.

Das Ziel unseres eintägigen Seminars ist, Ihnen als Teilnehmer fundiertes Wissen aus mehr als 10 Jahren eigener Erfahrung in dem Öl und Extremschmutzbeseitigung weiter zu geben. Den Inhalt dieses Seminars finden Sie nachfolgend im Programm nach Punkten aufgegliedert. Sie sollen am Ende unseres Tages für den Fall der Fälle so gerüstet sein, dass Sie immer wissen WAS Sie tun, WIE Sie es tun und WARUM Sie es tun!

Nach dem Motto: Aus der Praxis für die Praxis.

Seminarinhalt

1. Aus der Praxis für die Praxis: 

Einführung in das Thema anhand exemplarischer Fälle mit Bilddokumenten aus der Praxis und Erläuterung ihrer speziellen Problemstellungen. 

2. Gesetzliche Rahmenbedingungen/Grundlagen 

  • Worum handelt es sich überhaupt rein rechtlich bei einer Ölspur
  • Welche Haftungsrisiken bestehen für den Baulastträger 
  • Welche Rechten und Pflichten hat der Baulastträger
  • Wie sichere ich als Baulastträger meine Kostenersatzansprüche
  • Welche Möglichkeiten der Rechnungsprüfung und Abrechnung gibt es (Direkt, Abtretung, Abrechnungsportale)

 3. Der Stand der Technik 

  • Was ist unter "Stand der Technik" überhaupt zu verstehen
  • Welche Mittel und Verfahren gibt es aktuell
  • Was sagt das DWA - Merkblatt 715
  • Was sagen die Sachverständigen und Gutachter

 4. Praktische Anwendung vor Ort (auf einem Testfeld)*

  • Präparieren mehrerer Testfelder
  • Abreinigung mit unterschiedlichen Verfahren
  • Griffigkeitsmessung mittels GMG (Gleitreibungsmessgerät)
  • Auswertung der Ergebnisse

5. Bezugsquellen und geeignete Dienstleister

  • Welchen Betrieb kann und darf ich beauftragen
  • Welche gesetzlichen Voraussetzungen muss der Betrieb erfüllen
  • Was beinhalten diverse Zertifikate (LKM, LK 1/2, Efb, WHG, etc.....)
  • Erklärung der Prüfverfahren und der "Fremdüberwachung" 

6. Fragen / Diskussion - Aushändigung von Informationsmaterial

* wir behalten uns vor falls keine Fläche zur Verfügung steht, das die Griffigkeitsmessung entfällt 

Sofern es die Örtlichkeiten zulassen, findet bei jeder Veranstaltung eine Vorführung mit einer RAL zertifizierten Maschine (LKM) statt.

 Zielgruppe:  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von kommunalen Bauhöfen im Bereich Straßenunterhalt, Straßenmeistereien, Führungskräfte der Feuerwehren, Leiterinnen und Leiter von Ordnungsämtern, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Gemeinden, Fachfirmen und Versicherer

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